Zitruspresse

Zitruspresse im Test

Zitruspresse – Wissenswertes zum Kauf und zur Nutzung

Immer mehr Menschen wollen sich eine Zitruspresse kaufen – doch worauf sollte man achten? Welches Gerät passt am besten zu welchen Ansprüchen? Der folgende Artikel soll einerseits die Vorzüge einer Zitruspresse darstellen, sowie auf unterschiedliche Zitruspressen Vergleiche eingegangen werden

Es gibt mittlerweile auf dem Markt auch einige Zitruspressen Tests, die jedoch unterschiedliche Gütekriterien messen. Zunächst möchten wir Ihnen jedoch noch einmal die Powerfrucht der Presse vorstellen.

Der gesunde Namensgeber: Die Zitrone

  • Die Zitrone ist immunsytemstärkend
  • Die Ascorbinsäure, die in der Zitrone enthalten ist, hilft bei der Fettlösung
  • Zitronen helfen bei der Wundheilung
  • Zitronen machen die Haut glatt, schön und weich
  • Ztronen sind stärkend für das Bindegewebe
  • Der Saft der Frucht reinigt dien Harntrakt
  • Zitronen wirken antibakteriell und antiviral
  • Ziteonen helfen dabei, die Leber zu entgiften und zu renigen

Wozu eine Presse?

Bei allen Modellen der Zitruspressen, wird mithilfe von Druck gepresst. Dies geschieht mit dem Ziel, dass der Saft aus der Fucht herausfließt. Die Presse selbst muss natürlich den ausgeübten Druck aushalten, sodass für die Pressen meist harte und stabile Materialien für die Presse verwendet werden.

Zitronenzangen oder Zitronendrücker, sowie kleinere Modelle für einzelne Schnitze, produzieren Zitronensaft nur durch den aufgewendeten Druck.
Bei den sogenannten Zitronenzangen wird die Zitrone mit der Hilfe eines Gegenstücks in die Zange gequetscht, so dass der Saft durch Löcher im enthaltenen Zylinder herausläuft. Die Kerne und das Fruchtfleisch werden dabei zurückgehalten. Diese Pressen bestanden früher aus Holz, heute bestehen sie in der Regel aus Metall.

Diese Pressen werden häufig in der Gatronomie genutzt, da so in Massen entsaftet werden kann. Es handelt sich bei den Pressen um schwere Maschinen, meist aus Edelstahl.
Kleine Zitronenpressen zur Entsaftung einzelner Zitronenschnitze funktionieren ebenfalls nach dem Zangenprinzip.
Bei folgender Methode, die meist im Haushalt und Alltag angewendet wird, wird der Saft aus der halbierten Frucht gepresst, indem die Zitrone hin und her bewegt wird. Der austretende Saft läuft anschließend in eine Auffangschale. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass die Kerne und das Fruchtfleisch nicht zurückgehalten werden.

Das ursprünglich weit verbreitete Modell aus Pressglas weist eine um den Kegel herumlaufende Rinne auf, in der sich der Saft sammelt. Kerne und Fruchtfleisch werden durch den Rand aufgefangen.
Einen ganz andere Methode stellen die sogenannten Zitronenausgießer dar.
Hierbei handelt es sich um Röhrchen, scharfkantig, aus Metall oder Kunststoff. Sie haben eingefurchte Schlieren, die komplett in die ganze Frucht hineingesteckt werden können. So schnitzen die Röhrchen die Häute des Innenraums der Frucht auf. Wenn die Zitrone nun per Hand zusammengedrückt wird, tritt an der Stelle des Einstichs Saft aus. Diese Methode eignet sich jedoch eher für kleinere Mengen an Saft, da sie manuell funktioniert.

Entsafter oder Presse?

Entsafter arbeiten, anders als die manuelle Presse, mit der Zentrifugalkraft. Durch das schnelle, automatische Drehen dringt eine Menge an Sauerstoff in den entstehenden Saft, was folglich an der Schaumbildung erkennbar wird. Der Sauerstoff oxidiert anschließend mit den in der Frucht enthaltenen Vitaminen.

Dies hat zur Folge, dass die Vitamine beim Entsafter nicht in der Anzahl vorhanden sein können, wie bei der manuelen Presse.
Um das Maximum an Saft zu erhalten, sollten Sie die Zitrusfrucht ein wenig kippen, sodass der Presskegel der Maschine an jeder Stelle genug Druck ausüben kann. Bei der manuellen Saftpresse müssen Sie mehr manuellen Druck ausüben als beim Entsafter, um möglichst viel Saft zu enthalten.

Eine elektrische Zitruspresse kann aus verschiendenen Materialien sein. Sie sind entweder aus Glas, aus Kunststoff oder aus Edelstahl erhältlich. Das Material der Presse ist jedoch individuell Geschmackssache, denn die Materialien unterscheiden sich in der Qulität des Saftes und der Saftausbeite so gut wie nicht.

Wichtig beim Kauf ist, dass Sie eine Saftpresse wählen, die in Ihre und zu ihrem Gebrauch passt. Einige Modelle verfügen über eine Druckerkennung, durch die sich der Presskegel automatisch zu drehen beginnt, wenn die Frucht aufgesetzt wird. Eine elektrische Saftpresse hat immer eine Auffangrinne, die für die Fruchtstücke und eventuell Kerne existiert. So erhalten Sie die Möglichkeit, das vitmainreiche Fruchtfleisch aus dem Saft herauszufiltern. Somit können Sie auch problemlos die Basis für Sirup mit der Presse herstellen.

Ein Produkt mit Geschichte!

Die ältesten Zitronenpressen wurden Anfang des 18. Jahrhunderts in einer Stadt in der Türkei namens Kütahya gefunden. Diese frühen Modelle waren aus Keramik und nach dem Stil türkischer Töpferarbeiten. Im Inneren des Presskegels war eine säulenförmige Rinne mit einem Bodenloch.

Durch diesen Aufbau konnte dann Saft durch das Loch fließen, sobald der Zitronensaft eine bestimmten Pegel erreicht hat. Ist dies geschehen, fließt der Saft über den Rand des Zylinders. Zu der damaligen Zeit, war die Presse durchaus nützlich, da es im türkischen Gebiet viele importierte Zitronen gab, die verwendet werden mussten.

Ab dem späteren 18. Jahrhundert waren dann Zitronenpressen auch im weiteren Europa in Gebrauch. Diese funktionierten nach der Methode wie einfache Kartoffelpressen.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf die neuartig erfundenen Zitronenpressen, Patente angemeldet. Bis heute gibt es mehr als 200 Patente, die gegenüber den vorherigen Modellen den Vorteil hatten, dass das Pressen mit viel weniger Kraft seine Wirkung erzielt.
Gerade im Zeitraum der Jahrhundertwende, zeigten die Zitronenpressen eine Vielzahl von verschiedensten, neuen Funktionsweisen auf
Eine für die Gastronomie auf der ganzen Welt verbreitete Hebelpresse für de Zitrusfrüchte, ist die im Jahr 1929 von Zaksenberg entwickelte “Hadarit”. Die Presse, die mit fast 10 Kilogramm Gewicht ziemlich wuchtig erscheint, wird bis heute aus Stahl und Polyamid in Israel hergestellt.

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Bei allen Test muss beachtet werden, dass die Tests meist ganz unterschiedliche Dinge unter die Lupe nehmen. In erster Linie müssen Sie sich als Käufer im Klaren sein, was Ihnen bei der Zitruspresse wichtig ist. Dies kann der Preis, die Qualität, das Material oder die Erscheinung sein. Je nachdem, können Sie dann ein Testverfahren auswählen und die für Sie passende Zitruspresse aussuchen.

Es wird wahrschienlich nie die “beste Zitruspresse” geben, denn die Anforderungen an eine Presse fallen für jeden Nutzer individuell aus. Daher soll in diesem Artikel auch kein Test vorgestellt werden, sondern es soll im Folgenden noch einmal um die beiden grundlegenden Varianten eines Entsafters gehen. Haben Sie sich für eine der beiden entschieden, ist der erste Schritt getan und Sie können dann nach ihren Wünschen eine Zitruspresse kaufen.

Die erste Variante der Pressen ist de elektrisch angetriebene Saftpressen und die zweite Variante, auf jeden Fall die günstige Zitruspresse der beiden, ist die manuelle Variante.

Die elektrischen Modelle sind zylinderförmige mit Antriebsmotor. Im oberen Teil der elektrischen Presse ist meist ein Auffangbehälter angebracht, der in der Regel für eine Portion ausgelegt ist. Zudem befindet sich am Gerät ein Auffangsieb für das Fruchtfleisch sowie Kerne. In der Mitte der Maschine liegt das Entsaftungselement, das elektrisch rotiert.
Das Schöne an den elektrischen Geräten ist, dass die einzelnen Fruchthälften nur mit wenig Druck auf das Entsaftungselement gedrückt werden müssen. Anschließend kann der Fruchtsaft durch ein Sieb abfließen (direkt ins Glas). Es kann vorkommen, dass die Siebe etwas grober sind, was zur Folge hat, dass Sie im Endprodukt noch feines Fruchtfleisch wiederfinden.

Fazit:

Die zweite Variante ist die manuelle. Diese sind nicht zu Unrecht beliebt. Gerade bei Test, wie sie Stiftung Warentest immer wieder durchführt, erlangen diese Pressen gute Werte. Diese Pressen laufen durch einen Hebelmechanismus. Die Fruchthälften werden durch manuelle Hebelkraft ausgepresst. Daher haben die Maschinen oft einen etwas längeren Hebel der mit einem Griff ausgestattet ist.

Dass die Maschinen dieser Hebelkraft standhalten, besitzen sie meistens einen gusseisernen Fuß. Einige moderne Modelle bieten zudem eine Höheneinstellung, die individuell eingestellt werden kann, sodass neben größeren Gläsern wie Cocktailgläsern auch Karaffen befülll werden können.

Da diese manuellen Entsafter nur mit menschlicher Muskelkraft arbeiten, haben sie den Vorteil, dass sie nahezu geräuschlos funktionieren. Jedoch ist bei diesen Geräten meist der Sieb grob, sodass das Endprodukt nicht immer nur reiner dünnflüssiger Saft darstellt, sondern auch kleine Mengen an Fruchtfleisch enthalten sind.

Weiterführende Links und Ratgeber zu Zitruspresse

https://www.wmf.com/de/catalogsearch/result/?q=zitruspresse

https://de.wikipedia.org/wiki/Zitronenpresse

https://www.real.de/zitrus-und-saftpressen/zitruspresse-elektrisch/

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Kategorisiert in Küchenhelfer

Von Patrick

Seit 2020 erstelle ich re­gel­mä­ßig Ver­glei­che, zu den un­ter­schied­lichs­ten Themen. Durch meinen technischen Hintergrund bin ich vor allem für Ver­glei­che im Bereich Baumarkt und Garten spezialisiert, schreibe aber auch gern über Freizeit und andere Themen.

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