Grillmatte

Grillmatten im Test


Grill- und Backmatten: Das Gadget für Küche und BBQ

Grillmatten im Vergleich bei Expertenwahl
3er-Set-Grillmatten im Vergleich.

Grillen bedeutet saftige Steaks, knackige Würstchen und eisgekühlte Getränke. Es gibt kaum ein so geselliges Event wie einen gemeinsamen Grillabend mit Familie oder Freunden. Nicht wenigen Gastgebern graut es allerdings bereits, wenn der Abend ausklingt vor dem Saubermachen des Grills. Eingebranntes Fett zu entfernen ist fast immer eine Herausforderung für jeden BBQ-Fan. Aber es gibt da einen Hack.

Das Grillgadget des Jahres sind zweifelsohne Grillmatten. Saftiges, goldbraun gegrilltes Fleisch ohne Rückstände auf dem Grill – das geht. Aber ist das echtes BBQ mit einer solchen Grillmatte unter dem Grillgut?

Das Wichtigste zu Grillmatten in Kürze

Die Grillmatte wird vor dem Grillen einfach auf das Grillrost gelegt. Das teflonbeschichtete Gewebe ist hitzebeständig und dient als Auflage für das Grillgut.

Ähnlich wie bei den bekannten Teflonpfannen haften Fleisch und Gemüse nicht an der Oberfläche, was die Reinigung erheblich erleichtert. Die Grillmatte kann im Anschluss per Hand abgewaschen oder in den Geschirrspüler gelegt werden.

Die bescichtet Matte verhindert Fettbrand und damit hartnäckige Rückstände auf dem Grillrost. Die Reinigung des Grills entfällt komplett.

Grillmatte Test: Welche Arten von Grillmatten gibt es?

Zum einen finden sich Varianten, die aus einer Lage von Folien gefertigt werden und anschließend eine chemische Behandlung erfahren. Hier besteht die Gefahr, dass beim Grillvorgang ungewollte Dämpfe entstehen, die in das Grillgut übergehen können. Gleiches gilt für Matten aus Silikon. Diese können ideal zum Backen sein, aber für die direkte Hitzeeinwirkung eines Grills nicht die beste Wahl. Auch bei Silikon können gesundheitsschädliche Dämpfen entstehen. Allgemein gilt: Grillmatten, die nicht bis 250 Grad hitzebeständig sind, sollten nicht zum Grillen verwendet werden.

Die beste Wahl sind deshalb Teflon-Grillmatten. Das Glasfasergewebe in Verbindung mit der Teflonbeschichtung ist eine enorm hitzestabile Kombination, die noch dazu geschmacksneutral ist und keine giftigen Dämpfe abgibt.

Neben dem Material selbst bestimmt auch die Materialdicke das Resultat beim Grillen. Ist die Grillmatte zu dick, staut sich die Hitze unter der Matte und dringt nicht mehr so leicht zum Grillgut durch. Ist sie nicht stabil genug, kann sie auf dem Grillrost keine ebene Auflage bilden. Auch die Hitzeverteilung ist ungleichmäßiger, wenn die Grillmatte zu dünn ist.

Die ideale Stärke für eine Grillmatte liegt zwischen 0,2 und 0,4 Millimetern. In diesem Bereich findet sich der beste Kompromiss aus Hitzeverteilung und Beständigkeit. Solche Grillmatten sind auch geeignet, um mehrere Grillsaisons zu überstehen.

Welche Matte für welchen Grill?

Viele der namhaften Hersteller von Gas- und Holzkohlegrills haben mittlerweile eigene Grillmatten auf dem Markt. Diese sind im Format perfekt auf den jeweiligen Grill zugeschnitten, aber meist sehr kostenintensiv. Im Zubehörmarkt gibt es aber mittlerweile zahlreiche Alternativen dazu, die preisgünstiger, aber nicht weniger hochwertig sind. Diese Matten lassen sich mit der Schere auf jedes gewünschte Format zuschneiden.

Wenn die zuvor genannten Anforderungen an Material, Dicke und Hitzebeständigkeit erfüllt sind, ist die Grillmatte für Gas- und Elektrogrills ohne Bedenken geeignet. Aber auch auf einem Holzkohlegrill kann eine Grillmatte ihre Vorteile ausspielen. Hierbei ist besonders auf die vom Hersteller angegebene Hitzebeständigkeit zu achten.

Tipps und Tricks zu Grillmatten

Die Grillmatte sollte erst nach dem anheizen auf den Grill gelegt werden. Im Grill können bis zu 1000 Grad Hitze entstehen. Daher darf die Grillmatte nicht direkt in Kontakt mit Feuer oder Glut kommen.

Als beste Grillmatte schneidet die BBQROX Grillmatte 40 x 33 cm ab. Sie besteht wie alle der getesteten Matten aus einem 3 mm dicken beschichteten PTFE-Glasfasergewebe. Die teflonbeschichtete Matte ist hitzebeständig bis 300 °C und spülmaschinengeeignet.

Auf Platz zwei folgt die Grillmatte Dailyart BBQ 40 x 33 cm. Die 2 mm dicke Grillunterlage ist hitzebeständig bis. 260 °C. Die Dailyart Grill- und Backunterlage mit Teflonbeschichtung ist allerdings nicht spülmaschinengeeignet.

Die Grillmatte von Nifogo 50 x 40 cm folgt auf Platz drei. Bei der ebenfalls 2 mm dicken Matte kommt eine Fiberglas-Beschichtung zum Einsatz. Sie ist bis 200 °C hitzebeständig und extragroß, sodass sie auch für große Grills geeignet ist oder in mehrere Teilstücke eingeteilt werden kann.

Grillmatte Test: Warum Alufolie keine Alternative ist?

Folien und Grillschalen aus Aluminum können nur einmal verwendet werden. Dazu können lösgelöste Aluminiumstücke beim Essen in den Körper gelangen und dort Gesundheitsschäden verursachen. Natürlich ist hier die Dosis entscheidend. Wenn man sich aber bewusst macht, dass besonders an stark gewürzten und gegrillten Speisen, Aluminium haften bleiben kann, wird klar, wie belastend dieses Aluminium für den Körper sein kann.

Grill- und Backmatten sind eine clevere Alternative zum teuren Backpapier. Hier wirkt sich die Wiederverwendbarkeit schonend auf den Geldbeutel aus.

Grillmatte Test: Fazit

Grillmatten erweisen sich als äußerst praktisch. Sie sind handlich und pflegeleicht. Alle drei Grillmatte Hersteller setzen auf eine hochwertige Verarbeitung und versprechen eine lange Haltbarkeit. Die BBROX geht als erste durchs Ziel, weil sie problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden kann, einen mm dicker als die Kontrahenten ist und 40 °C oder 100 °C mehr Hitze aushält.

Wer Grillmatte kaufen möchte, findet zahlreiche Alternativen. Hier ist besonders auf die Art der Beschichtung zu achten (Teflon ist noch immer die Nr. 1 unter den Antihaftbeschichtungen).

Von Alexander

Ich bin seid 2021 im Team von Expertenwahl und schreibe für die unterschiedlichsten Kategorien Vergleiche. Ich habe mich spezialisiert für Vergleich im Bereich Garten, Haushalt und Baumarkt.

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